IN GUTEN HÄNDEN ..

REHABILITATIONSANGEBOTE: Frühfunktionelle Hand-Rehabilitation

GEFÜHRTE FRÜHFUNKTIONELLE HAND-REHABILITATION

Nach Abklärung und genehmigter Kostenübernahme durch den Leistungsträger können Patienten bei uns im ARZ Riesa die Frühfunktionelle Handrehabilitation absolvieren.

Nach traumatischen Verletzungen der Hand oder des Unterarms ist für die Wiedererlangung der Funktionsfähigkeit eine spezielle, frühzeitig einsetzende Therapie vorteilhaft. Wir setzen hierfür das Hand - Reha - Stufenprogramm ein, welches aus vier aufeinander aufbauenden Phasen besteht. Die Behandlung wird durch eigens ausgebildete Handtherapeuten durchgeführt.

ARC HAND - Reha - Stufen - Programm

1. Entlastungsstufe
Sicherung des Behandlungs-/ Operationsergebnisses in erhaltender Funktion, Minderung des Risikos für Verwachsungen und Funktionsstörungen der Hand und Finger.

2. Aufbaustufe
Zunehmende Funktionserweiterung der verletzten anatomischen Strukturen mit Ziel der Vollbelastung.

3. Vollbelastungsstufe
Beginnende Belastungssteigerung spezieller arbeitsplatzspezifischer Anforderungen der Hand / oberen Extremität

4. Arbeitsplatzspezifisch fokussierte Hand-Reha
Fokussierung auf die funktionellen Defizite der Hand / oberen Extremität in Bezug auf die arbeitsplatzspezifischen Belastungen mit dem Ziel der vollständigen Wiedereingliederung in den beruflichen Alltag.
Ergänzende Herz-Kreislauf-Konditionierung, Ausdauertraining, muskuläres Aufbautraining über die obere Extremität hinaus zur Stabilisierung des craniothoracalen Gebietes.

Ziele der frühfunktionellen Handtherapie

  • - Verkürzung der Phase der postoperativen Ruhigstellung
  • - Verkürzung der Zeit des Nicht-Gebrauches der Hand
  • - Reduzierung der Phase der Arbeitsunfähigkeit
  • - Verbesserung der individuellen Lebensqualität
  • - Verbesserung der Kraft, Koordination und Ausdauer der Finger- und Handmuskulatur
  • - Sensitraining

Therapieelemente in der Frühfunktionellen Handtherapie

u.a.

  • - Zusammenführung von ergo- und physiotherapeutischen Inhalten
  • - ggf. Einsatz von temporären Schienen
  • - Manuell durchgeführte Behandlungstechniken wie z. B. passive, assistive, aktive und resistive Bewegungsübungen
  • - Physikalische Therapie (Ultraschall, Elektrotherapie, Fango / Wärme -/ Kälteanwendungen / Kompressionspack)
  • - Manuelle Lymphdrainage
  • - Verwendung spezieller Finger- und Handtrainingsgeräte
  • - Spiegeltherapie
  • - Abfrage des beruflichen Tätigkeitsprofils
  • - Assessements (Biometrics, DASH, PACT)
  • - Oberkörperergometer
  • - Medizinische Trainingstherapie, Arbeitsplatzbezogene Medizinische Trainingstherapie
  • - Arbeitsplatzspezifisches Handfunktionstraining
  • - Ergonomieschulung
  • - ggf. psychologische Beratung und schmerztherapeutische Behandlung